Akupunktur

Akupunktur:

Die Akupunktur (AP) ist eine Methode, die seit ca. 5000 Jahren in China bekannt ist. Dort stellt sie gemeinsam mit einigen anderen Methoden wie Moxabustion (Wärmezufuhr an Akupunkturpunkten), chinesische Kräuterlehre und Tuina (chinesische Massage) eines der Standbeine der sogenannten traditionellen chinesischen Medizin (TCM) dar. Erst im Laufe des letzten Jahrhunderts wurde die AP zunehmend in unsere europäische medizinische Tradition integriert und vor einigen Jahren als alternative Behandlungsmethode auch von Österreichs Gesundheitsbehörden anerkannt.

Die Chinesen postulieren eine basale Lebensenergie (Chi), die uns zeitlebens versorgt. Dieses Chi verläuft in bestimmten Bahnen, den sogenannten AP-Meridianen. Auf diesen Meridianen befinden sich nun wieder spezielle Zonen, die sogenannten AP- Punkte. Genau an diesen Punkten wird mit speziell entwickelten Nadeln in die Haut eingestochen, womit es möglich wird, direkt in den Fluss der Energie einzugreifen.

Akupunkturmeridiane – Umlauf der Energie in 24 Stunden:

Yin – Yang – Yang – Yin

  • Herz 12 – 14h
  • Dünndarm 14 – 16h
  • Blase 16 – 18h
  • Niere 18 – 20h
  • Kreislauf – Sexualität 20 – 22h
  • Dreifacher Erwärmer 22 – 24h
  • Gallenblase 0 – 2h
  • Leber 2 – 4h
  • Lunge 4 – 6h
  • Dickdarm 6 – 8h
  • Magen 8 – 10h
  • Milz – Pankreas 10 – 12h

Daneben fließt die Energie noch in weiteren, wichtigen Bahnen, dem sogenannten Konzeptionsgefäß an der vorderen Mittellinie (Medianen) des Körpers und dem Lenkergefäß an der hinteren Medianen.

Acht außergewöhnliche Meridiane verlaufen in tiefen Schichten des Körpers und sind für erfahrene Akupunkteure über ganz spezielle Punkte, die sogenannten Kardianlpunkte zu aktivieren.

Yin und Yang:

Die Chinesen kennen viele, unserer wissenschaftlich orientierten Medizin nicht bekannte Prinzipien, die als Grundlage für diagnostische und therapeutische Strategien dienen. Eines davon ist das Prinzip von Yin und Yang, dem Wechselspiel der Polaritäten, der Gegensätze. Erst durch das ausgewogene Nebeneinander beider Qualitäten ist harmonisches Gesundsein möglich. Dieses generelle Prinzip gilt nicht nur im energetisch-medizinischen Bereich, sondern dient auch als allgemeine Orientierungshilfe. Hier einige Beispiele:


Yang – Yin

  • Mann-Frau
  • Vater-Mutter
  • Tag-Nacht
  • Sonne-Mond
  • Hitze-Kälte
  • Weizen-Kuhmilch
  • stark-schwach
  • aussen-innen
  • oben-unten
  • hell-dunkel

In der AP versucht man nun, Ungleichgewichte jeglicher Art – zuviel oder zuwenig Yin oder Yang Energie im Organismus – wieder in Ausgleich zu bringen.

5-Elemente:

Ein weiteres Prinzip, das uns viele Zusammenhänge verdeutlichen kann, ist das System der 5-Elemente: FEUER – ERDE – METALL – WASSER – HOLZ. Diese 5 Elemente haben nun ihrerseits wieder entsprechende Zuordnungen im Bereich der Meridiane, Organe, Emotionen usw. – sehen Sie hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Beziehungen und Zuordnungen:

5-Elemente System – als .doc zum Herunterladen

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