Skenartherapie

Die Idee ist bestechend!
Ein kleines, handliches Gerät, kaum größer als eine handelsübliche Fernbedienung, tritt seinen Siegeszug in komplementärmedizinischen Fachkreisen an. Es hat schon beinahe etwas futuristisches, “science-fiction-artiges”, wenn man dieses kleine Ding einfach an die Haut hält und dabei sowohl diagnostiziert als auch therapiert.

Das “Raumschiff Enterprise” ist gelandet!

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Die Idee ist bestechend! Es galt für den russischen Forscher Prof. Revenko ein Gerät zu entwickeln, das in der Lage ist, in einem möglichst hohen Ausmaß die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Er machte dies zu einer Zeit, wo die russische Weltraumforschung in der damaligen UdSSR voll entwickelt war und es die vorrangige Zielsetzung gab, Kosmonauten ein kleines, handliches Gerät zur Verfügung zu stellen, um sie gesundheitlich zu stabilisieren, beziehungsweise in einen besseren Gesundheitszustand zu bringen. Es war klar, dass ein Signal, das die körpereigenen Systeme stabilisiert, sich möglichst nahe an physiologischen Reizen orientieren musste. Ausgehend von der völlig richtigen Annahme, dass das vegetative Nervensystem mit seinen unzähligen Verflechtungen und Verästelungen mit ruhigem Gewissen als unsere körperliche Steuerungs- und Regulationsebene betrachtet werden kann, erkannte er diese Ebene als die entscheidende.

Bei den heute verwendeten Skenargeräten wird ein computergesteuerter elektrischer Impuls produziert, dessen Kurve praktisch ident mit elektrischen Impulsen des vegetativen Nervensystems ist. Das erklärt prinzipiell die so tiefe und oftmals erstaunliche Wirkung dieses Therapieprinzips. Aber nicht genug damit. Revenko erkannte auch sehr bald, dass ein ständig und gleichmäßig applizierter Reiz sehr rasch seine Wirkung einbüßt, sofern er sich nicht ändert oder eben an die Gegebenheiten anpasst. Also machte er seine Maschine lernfähig. Das bedeutet, das Skenargerät schickt nicht nur Impulse, sondern misst auch ständig körpereigene Schwingungen. Also der Körper signalisiert selbst, welcher Art und wie stark ein Therapiesignal gerade sein sollte. Zonen erhöhter oder aber erniedrigter Aktivität benötigen eben völlig unterschiedliche Impulse.

Die Skenartherapie ist in unseren Breiten zwar noch relativ unbekannt, doch ist aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten und der tagtäglich erzielten Erfolge nicht an einer raschen Verbreitung dieser Methode zu zweifeln.

2 Kommentare zu „Skenartherapie“

  • Linda Köhler:

    Ich habe diesen Beitrag über Skenar Therapie interessiert gelesen und würde gerne wissen, wie ich es ermöglichen könnte, dass meine 85-jährige Mutter, die im Spital liegt und einen Osteoporose bedingten Wirbelbruch hat, in den Genuss dieser Behandlung kommen könnte bzw. ob das eine Möglichkeit zur Verbesserung oder beschleunigung der Heilung wäre. An wen kann ich mich wenden, der das anbietet und kann man das in Wiener Spitälern als Therapie bekommen ?
    Ich danke Ihnen !
    Linda Köhler

  • Dr. Grünzweig:

    Sehr geehrte Frau Köhler!

    Am besten ist es, sie wenden sich an Herrn Langmann von http://www.enerbalance.at. Er wird Ihnen das Richtige raten können.
    Freundliche Grüße
    Dr. Wolfgang Grünzweig

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